Hospiz & Schule


Der Tod ordnet die Welt neu. Scheinbar hat sich nichts verändert, und doch ist alles anders geworden …
Antoine de Saint Exupéry


Leid, Schmerz, Krankheit, Sterben, Tod und Trauer – das sind Themen, die Erwachsene gern von Kindern fern halten.

Dies geschieht allein aus dem Wunsch heraus, sie zu schonen. Selten wird Kindern die Chance gegeben, sich damit aktiv zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

Das Projekt „Hospiz & Schule“ bietet diese Möglichkeit für 3. und 4. Klassen in Grundschulen an. Die Erfahrung zeigt, dass gerade Kinder dieser Altersgruppe besonders offen und wissbegierig sind.

In diesem Projekt wird vermittelt, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind. Die Themenschwerpunkte werden den Kindern sach- und altersangemessen mit Geschichten, Bilderbüchern und Filmausschnitten nahe gebracht. Die Auseinandersetzung erfolgt in Kleingruppen. Dort entstehen z.B. Collagen oder es werden pantomimisch eigene Gefühle bei einer Krankheit dargestellt.

Im Rahmen des Religionsunterrichts gestalten fünf Ehrenamtliche vom Hospizverein Preetz e.V., die sich über den Abschluss des Befähigungskursus „Hospiz macht Schule“ an der Bundes-Hospiz-Akademie GmbH qualifiziert haben, gemeinsam mit der Religionslehrkraft das Projekt.

Nachdem die Eltern vor Beginn des Projektes in einem Elternabend informiert worden sind, werden ihnen die Ergebnisse bei einem Abschlussfest präsentiert.


Nach einem erfolgreichen Start 2014 in der Friedrich-Ebert-Schule Preetz wurde das Projekt 2015 in der Grundschule in Trent und 2016 in der Grundschule am Schwentinepark in Schwentinental, der Grundschule in Trent und in der Friedrich-Ebert-Schule in Preetz durchgeführt.

Pressemitteilung 18.4.16 »

Pressemitteilung 20.6.16 »

Pressemitteilung 16.11.16 »


Auch 2017 wird das Projekt fortgeführt.


Wer sich über unser Projekt „Hospiz & Schule“ informieren möchte, wende sich bitte an unsere Koordinatorinnen, Frau Ellen Menden oder Frau Sylvia Piontke. Sie sind in unserem Büro in Preetz, Kirchenstr. 58, oder telefonisch (04342-788 96 40 oder 0171-273 56 73) zu erreichen.

Koordinatorinnen »