Ausbildung


Bleibe still neben mir in dem Raum, jag den Spuk, der mich schreckt, aus dem Traum … Wisch mir Tränen und Schweiß vom Gesicht, der Geruch des Verfalls schreck dich nicht …
Friedrich Karl Barth / Peter Horst


Um die Hospizbegleitung gut vorbereitet und kompetent wahrnehmen zu können, müssen die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter umfassend ausgebildet werden.

Hierfür bietet der Hospizverein je nach Bedarf Lehrgänge an, die nach erfolgreichem Abschluss zur selbstständigen Übernahme von Betreuungen qualifizieren.

Nach einem Grundkurs, in dem die wesentlichen Inhalte der Sterbe- und Trauerbegleitung theoretische vermittelt werden, folgt eine Praktikumphase, in der ein Besuchsdienst in einem Pflegeheim zu absolvieren ist. Den Abschluss bildet dann der Vertiefungskurs. Insgesamt umfasst die Ausbildung rund 100 Stunden. Wichtig ist, dass die Absolventen der Kurse nicht nur das „Handwerkzeug“ der Begleitung kennenlernen und damit umzugehen üben, sondern dass sie auch über ihre eigenen Grenzen aufgeklärt werden.

Mit der Ausbildung allein ist es aber noch nicht getan: laufend werden Fortbildungen angeboten; in einer Seminarreihe werden bis zu sechs Vorträge zu aktuellen Themen gehalten; monatlich treffen sich die Begleiterinnen und Begleiter, um über ihre Erfahrungen zu berichten und sich auszutauschen; regelmäßig findet eine Supervision statt.

Infolge zunehmender Nachfrage nach Sterbe- und Trauerbegleitung werden immer wieder Menschen gesucht, die unser Begleiter-Team verstärken und ausscheidende ersetzen möchten.


Interessenten wenden sich bitte an unsere Koordinatorinnen, Frau Ellen Menden oder Frau Sylvia Piontke. Sie sind in unserem Büro in Preetz, Kirchenstr. 58, oder telefonisch (04342-788 96 40 oder 0171-273 56 73) zu erreichen.

Koordinatorinnen »
Vorbereitungskurs »